sie und ich

Wir klingelten. Die Mutter öffnete uns die Tür. Es war ein kleines Zimmer mit einer Couch, einem Sessel, einem Tisch und einem Aschenbecher. Der Teppichboden war verblasst und verkommen. Die Tapeten  noch verblasster und verkommener. Der Pornofilm, der verstummt in dem alten Fernseher lief, war der Zeuge und zugleich die Bestätigung unserer Anwesenheit in dem Raum. Da saßen drei Männer, zwei Türken zusammen und ein Deutscher allein. Die Türken sahen wie Lumpen aus. Sie gehörten zu der Sorte der Männer, die ihre ganze Nacht in den Bars und Kneipen damit verbringen, einen One Night Stand zu ergattern. Jetzt um drei Uhr nach Mitternacht eines Sonntagabends kommen sie hierhin, um ihre Männlichkeit sich selbst zu beweisen. Sie waren hier, um diese letzte Burg der Nacht zu erobern und dann schlafen zu gehen. Eine feine Brille saß auf der sehr deutschen Nase des Deutschen. Ein fades, mit Scham gemischtes Lächeln schmückte sein knochiges, schmales Gesicht. Er hatte einen kurzen, ganz sauberen Mantel an und eine schön ordentlich gebügelte Hose. Die Schuhe waren akkurat zugeschnürt. Er schaute sie an, wartend.

Als wir uns hinsetzten, dachte ich: “Ach so! Dann bin ich nicht der einzige Mann, der keine Frau zum Beischlaf hat, keine Beziehung hat und sich jetzt eine unvollkommene, vorübergehende, mangelhafte Beziehung gefallen lässt.” Der Gedanke war tröstlich. Unsere halb versteckte Anwesenheit hier zeichnete sich durch das beschauliche Murmeln eines gemeinsamen Schmerzens aus.

Wartend saßen wir im kleinen Raum. Bevor wir unsere Zigaretten angezündeten, kamen sie, eine nach der anderen, herein. Für ein paar Sekunden erschienen sie an der Türschwelle, sagten sie Hallo und nannten ihre NamenHHshhsssddg. Sie verschwanden so schnell wieder, als ob sie ihre Pflicht getan hätten und gingen um sich nun um andere Dinge zu kümmern. Oder war es die Scham, die sie vertrieb? Aus ihren Gesichtern und Akzenten war deutlich zu erkennen, dass sie alle Ausländerrinnen waren, ausnahmslos, Polinnen und Russinnen.

Die Wievielte war sie? Als ich sie erblickte, sah ich die anderen nicht mehr. Sie war klein, so klein wie ich. Die Haare schwarz und lang, die Augen und Augenbrauen ebenso. Sie war jung, sehr jung. Wie hieß sie? Ich erinnerte mich nicht mehr. Sie sagten irgendetwas, wie Lolita.

Die Mutter kam und stellte sich auf die leere Türschwelle, die zum Labyrinth hinter ihr führte. Ihre linke Hand lehnte sie an die Wand, lieferte uns ein Lächeln und warf einen fragenden Blick auf uns alle. Ich habe ihren Namen aus dem Mund der Türken gehört. Nicht, dass sie schneller sind als ich. Ich sagte sofort ihren Namen zu der Mutter. Sie lächelte höflich und streckte ihre Hand auf den Gang zeigend und sagte: “Bitte schön”, und zeigte den Weg. Ich musste durch einen schmalen, halb dunklen, etwa zwei drei Schritte langen Gang gehen und dann links abbiegen. Der einzige Weg, den es gab. Schon beim ersten Schritt fiel mir ein: “Ich habe keine Zigaretten.” Ich kehrte zurück und sagte zu Mehrdad: “Gib diesem charmanten Bräutigam zwei Zigaretten.” Er sagte: “Ach! Du meine Güte!”, und gab sie mir. Ich ging wieder zurück und bog links ab. Nun, der einzige Ausgang war die geöffnete Tür eines Zimmers am Ende des Flures.

Ich ging ins Zimmer herein und schlug die Tür hinter mir zu. Hier war mein absolutes, aber vorübergehendes Reich. Es war ein Spiegel in der Mitte der Wand, der das ganze große Bett wiederspiegelte. Die Bettdecke war glatt. Es war kein Bett zum Sich – Vereinigen. Es sah wie das Bett eines Ehepaares aus, das nichts Verlockendes ausstrahlte, wenn sie schlafen gehen, ein Symbol der Ordnung, Sauberkeit und des Aushaltens. Ein zusammengeknülltes, verbrauchtes Handtuch lag auf dem Bett. Ich zog mich schnell aus. Sie könnte jeden Moment hereinkommen. Ich dürfte nicht die Zeit vergeuden. Ich legte meine Kleidung auf den einzigen Stuhl, der neben der Wand am Kopfende des Betts stand. Eine von den Zigaretten zündete ich mir an. Nach zwei drei Züge wurde die Tür geöffnet und sie kam herein. Sie hatte ein schönes Lächeln, ein verführerisches, verlangendes und einladendes. Ich lächelte auch. “Ich? Hier?”, fragte ich mich. Ich stand immer noch neben dem Stuhl. Mit den Knien auf dem Bett beugte sie sich in meine Richtung. Ich wollte ihre Brüste anschauen, aber ich schämte mich. Ich lächelte nur. Sie sagte ihren Namen.

” Du hast einen schönen Namen”, sagte ich. Sie verstand es nicht. “Schöner Name”, wiederholte ich. Sie zog beide Augenbrauen hoch und sagte: “he?” Eine Wiederholung war nicht mehr nötig. Warum zieht sie ihr schwarzes Netzoberteil und ihren schwarzen Slip nicht aus? “Bezahlen”, sagte sie. Ach so! Es ist üblich an solchen Orten, dass man vorausbezahlen muss. Ich hatte das Geld vorher schon aus meinem Geldbeutel herausgeholt und in meine Hosentasche gesteckt. “Ach ja! Bezahlen”, sagte ich. Flirtend zählte ich die Scheine. Sie war hinreißend. Einen zehn Euroschein und vier fünf Euroscheine drückte ich ihr in die Hand. Zwei fünf Euroschein behielt ich. Ich hatte den Preis der Frauen vergessen. Ich wollte nicht fragen. Dann sagte ich lächelnd: “Reicht das?”. Sie streckte die Hand und nahm noch einen fünf Euroschein dazu. Was hatte Mehrdad gesagt? Wie viel kosten sie? 35 Euro oder 30? Nicht, dass sie mich reinlegt. Nein. Und wenn schon, ist es auch egal. Sie fragte: “Du türkisch?”. “Nein, ich iranisch”, antwortet ich. So als ob sie das Wort Iran in ihrem Gedächtnis nicht finden könnte, wiederholte sie es ein paar mal: iranisch, iranisch. Ich sagte: ” Und du?” . “Ungarisch”. Dann sagte sie: “egal”, und ging schwebend und leichtfüßig, so als ob sie Tee holen wolle. Nein. Sie ging bestimmt, um den Anteil der Mutter abzugeben und ihren Anteil in die eigene Tasche zu legen. Ich weiß nicht, wohin. Ich vermute, sie ging, um das Geld irgendwie von diesem Zimmer zu entfernen und an einen sicheren Platz zu deponieren. Na ja, von einem Mann, der an solchen Orten verkehrt, ist schon zu erwarten, dass er ein Messer oder Revolver bei sich  trägt. Ich, den fünf Euroschein in der Hand, zündete mir eine von zwei Zigaretten, die Mehrdad mir gegeben hatte. Ich hatte keine Zeit, um das Feuerzeug wieder in meine Tasche zu stecken. Ich legte es auf den Stuhl, den ich gerade am Bettfuß entdeckt hatte. Meine Brille holte ich aus meiner Jackentasche heraus und legte sie neben das Feuerzeug. Es könnte sein, dass wir uns so in einen wilden Liebesakt stürzen würden, dass wir aus versehen die Brille kaputt machen. Wenn ich meine Brille versichert hätte, dann wäre es kein Problem.

Ich suchte einen Aschenbecher. Es gab keinen. Ich warf einen Blick durch das Zimmer. Es gab nichts Neues, was ich sehen konnte, außer einem Mülleimer voller Küchentücher. Während ich meinen nackten Körper sah, ging ich zu dem Waschbecken, der an der anderen Seite des Zimmers angebracht war. Die Asche klopfte ich in den Waschbecken ab. Ich überlegte, ob ich den Wasserhahn aufdrehen sollte, um die Asche wegzuspülen. Da sagte mir eine Stimme: ” Mein Lieber, du befindest dich in einem Puff! Lass die Höflichkeit und Sauberkeit! Verdammt noch mal.”

Sie kam nicht. Es war die höchste Zeit, dass sie kommt. Kein Zeichen davon. Ich hörte vom Flur Menschen reden. War sie auch dabei? Ich kannte doch ihre Stimme nicht. Es müsste sie sein. Vielleicht hat eine Kollegin sie unterwegs was gefragt, und sie antwortet ihr. Die nächtlichen Wartereien in der Ehezeit kamen mir in die Erinnerung. Sie will meine Lust steigern, indem sie mich warten lässt. Ich warf mich auf das Bett, die Hände und Füße ausbreitend. Frei.

“Vielleicht habe ich nicht richtig gesucht. Es muss hier einen Aschenbecher geben.” Ich stand auf, schaute noch mal auf die zwei Stühle und den Make-up Tisch. Nein, da war er nicht. Dann lehnte ich mich an der Wand neben dem Waschbecken, schnippte die Zigarettenasche und sah mein Glied an. Es war immer noch nichts von ihr zu hören. “Es ist viel zu früh.” Das spannende Warten. “Warte! Hab Geduld! Sie wird schon kommen.” Ich legte mich wieder auf das Bett, noch mal auf den Rücken. Sie kam. Sie war zurück mit demselben Lächeln. Es war ein wenig Scham in ihm, eine einladende Scham. Ich setzte mich hin und drückte ihr den Fünfeuroschein in die Hand und sagte: ” Das ist für dich.” Sie sagte: “Für mich?”. Ich sagte: “Ja.” Sie zauderte. Sie sah einmal mich und einmal den Schein an, drehte sich zum Make-up Tisch und warf ihn darauf. Dann erblickte ich ihre Hand, die sich Richtung ihres Körpers bewegte. Sie war dabei sich vor dem Spiegel zu entkleiden. Wie jung sie war! Wo war Ungarn? Ich ging zu ihr und stellte mich neben sie. Meine linke Hand legte ich auf ihren Rücken und drückte sie an mich. Sie zeigte auf uns im Spiegel und sagte: “Ich klein, du klein.” Sie hatte Recht. Wie waren gleichgroß. Dann zog sie den einen Schuh aus und legte das Bein auf den Boden und sagte: “Ups!” und lachte laut. Sie war plötzlich kleiner als ich. Ich steckte meine Zigarette zwischen den Lippen und meine linke Hand gleitete zu ihren Brüsten. Sie zog sich zur Seite. Der andere Schuh wollte nicht raus. Sie rüttelte einige Male an ihrem Fuß, es klappte nicht, dann musste sie sich eben beugen, um den Schuh auszuziehen. Ich streichelte ihr mit meiner Handfläche den Hintern. Als sie nichts mehr anhatte, warf sie sich mit dem Bauch auf das Bett. Ich legte meine beiden Handflächen auf ihren Hintern und küsste ihn, zarte Küsse und in aller Ruhe. Wie gut sie mitspielen konnte! War es der fünf Euroschein die Ursache, oder gefiel ich ihr? Sie schmiegte sich wie eine Schlange. Es war so, als ob meine Küsse sie zum Zittern brachten. Sie drehte sich um. Sie lud mich mit ihrem Blick ein. Ich kroch zu ihr. Wir lagen einander nackt gegenüber. Ich sah ihr Geschlechtsteil an und sie meins. Dann sagte sie: “Schwanz.” Alle Wörter, die sie auf Deutsch gelernt hatte, hatten mit Sex zu tun. Wann verlässt sie Deutschland? Wird sie heiraten? Wie kam sie hierher? Ich sah direkt in ihre Augen. Was war darin? Ich sah eine Mischung aus Scham und Langeweile. Ich sagte: “Komm!”, und nahm ihre Hand und brachte sie aus dem Bett raus. Ich stellte sie mir gegenüber und sagte: “Kein Aschenbecher”. Sie verstand nicht. Sie wollte meine Wörter wiederholen, aber konnte sie nicht. Aus ihrem Lächeln konnte ich lesen, dass sie dachte, ich würde scherzen wollen. Sie kokettierte und sagte verzweifelt: “peschan, peschan?”. Ich zeigte auf meine Zigarette und deren Spitze. Sie sagte: “Nicht?”, und ging zu dem Stuhl, auf dem meine Brille und mein Feuerzeug lagen. Sie nahm die Blumenvase, in der ein paar Plastikblumen drin waren. Dann drehte sie ihren Kopf und sah auf den Make-up Tisch. ” Wie viele Schränke gibt es denn in diesem Zimmer, in denen ich den Aschenbecher nicht finden konnte?”. Ich musste auf das Rauchen während des Liebesakts verzichten. Ich sagte: »Egal. « Nahm ihre Hand und zog sie zu mir. Sie lachte und sagte: »Egal. « Ich hielt eine ihrer Brüste in der Hand und leckte die andere. Wie viele andere Männer hatten heute Nacht ihre Brüste geleckt? Ansteckende Krankheiten? Wenn einem kein Aschenbecher zur Verfügung steht, dann wirkt das Rauchen eher störend. Ich verzichtete auf diesen unerfüllten Wunsch. Ich trennte mich von ihr, drehte den Wasserhahn auf, hielt die Zigarette unter dem Wasser und drehte ihn wieder zu. Ich warf die Zigarette in den mit benutzten Küchentüchern gefüllten Mülleimer. Warum wurde dieser Mülleimer nicht entleert? Wer wird es entleeren und wann? Als ich mich umdrehte, sah ich sie kniend auf dem Bett sitzen, die Haare hochgehoben. Ich legte mich neben sie, legte meine Lippen sanft auf die Taille und drückte sie zart. Sie lachte, es sah so aus, als ob sie kitzelig wäre. Wie schön. Ich konnte sie mit meinen Küssen zum Lachen bringen. Während sie auf dem Bauch lag, zog sie mich zu sich. Jetzt lagen wir beide nebeneinander. Ich streichelte ihr die Haare. Sie waren lang. Ich schaute ihr in die Augen. Sie flüchtete von meinem Blick. Was war in meinen Augen, dass meine Exfrau auch nicht in ihnen sehen wollte, wenn wir miteinander schliefen? Sie streckte die Hand aus und nahm ein Kondom. Ich streichelte die Brüste und küsste sie auf dem Nacken. Ich küsste sie sehr sanft. Ich wollte, dass meine Lippen ihre Haut spüren. Sie legte ihre Hand auf meine Haare und sagte: » große Haare. « Ich sagte: » Gefällt es dir? « Sie sagte nichts. Es fiel mir ein, dass sie kein deutsch konnte. Sie benahm sich so, als ob sie mir mitteilen wollte: » Erledige du dein Geschäft. Um die Langeweile zu vertreiben, will ich reden, spielen, mich irgendwie beschäftigen. « Die Ähnlichkeiten mit meiner Exfrau nahmen zu. Wenn sie Deutsch könnte, hätte sie gesagt: » Lass dich nicht stören. « Sie sagte: » Schwanz. « Ich sagte: » Ich drei Monate keine Frau. « Ich sagte es um Mitleid zu erregen. Ich wollte sagen: » Ich habe seit drei Monaten mit keiner Frau geschlafen, sei nett zu mir. « Mit einem Tonfall, der eine Mischung aus Staunen, Verachtung, Neugier und Mitleid war, sagte sie: » Drei Monate keine Frau? « Ich lächelte sie an und sagte: » Ja. « Sie griff nach meinem Glied und sagte: » Schlafen? «, und lachte verachtungsvoll. Nein, es ging nicht. Ich konnte nicht. Ich legte mich auf sie. Ich wollte es zu Ende bringen. Als ich ihre Brüste sah, erinnerte ich mich an die Brüste meiner Exfrau. Sie waren ungefähr genauso groß, alt oder jung. Ich war dabei zu kommen. Ich sah direkt ihr in die Augen. Wie oft hatte ich meine Exfrau gebeten mir in die Augen zu sehen, während ich ejakuliere, und sie es ablehnte?  Sie schloss die Augen und drehte ihren Kopf zur Seite. Als ob sie plötzlich an ihre Pflicht dächte, die man ihr für solche Augenblicke erteilt hatte, fing sie an zu stöhnen. Sie wurde jeden Moment lauter. Was für eine offensichtliche Lüge! Ich sagte: » Du nichts sagen. « Sie begriff nicht. Ich sagte: » Du ruhig, ruhig. « Sie begriff es immer noch nicht. Ich legte meinen Zeigefinger auf meine Nase und sagte: » Pischscht! « Sie lachte abermals frech und wurde ruhig. Sie teilte mir mit ihrem Anblick mit: » Was bist du denn für einer? « Was war noch in ihren Anblick, das mich ärgerte, mich durcheinander brachte?

Als ich wieder dabei war, mich zu ermuntern, wurde ihr Stöhnen erneut lauter. Es ging überhaupt nicht mehr. Ich kam runter und sagte: » Fertig «. Sie verstand mich nicht. Derselbe leere Blick war auf ihrem Gesicht, und sie sah mich an. Sie nahm mein Glied in die Hand und sagte: » Drei Monate keine Frau, Schwanz schlafen. « Ich wusste keinen Rat mehr. Ich drückte ihren Kopf zwischen meine Beine. Sie sagte: «Kondome. « Ich sagte: » Neu. « Sie sagte: » Keine. « Wie konnte ich ihr begreiflich machen, dass sie eine neue holen sollte? Außerdem war es nicht klar, ob überhaupt genügend   Zeit da war. Ich zog das Kondom aus und warf es neben das Bett und sagte: » Du gehen, ich fertig. « Sie sah mich verwirrt an. Sie verstand nicht, was ich wollte. Ich zeigte auf die Zimmertür und sagte: » Du gehen, ich machen.« Jetzt war ihr Lächeln eindeutig verachtend. Sie stand nun neben der Tür und starrte mich an. Ich habe es mir selber gemacht. Sie warf mir die Küchentuchrolle auf das Bett zu. Ich legte mich hin, schloss die Augen. Ich wollte niemanden oder irgendetwas sehen. Ich wollte, dass keiner der Zeuge meines Zustandes wird. Sie zeigte auf die Mitte meiner Beine und sagte: » Drei Monate Frau, schlafen. « Ich sagte: » Merci. « Sie erwiderte:» Merci«. Soll das heißen, dass sie das auch nicht versteht? Ich sagte: » Danke. « Sie verstand auch das nicht. Hatte sich niemand bei ihr bedankt? Ich schloss wieder die Augen und lehnte mich an das Bettgerüst. Ich bekam nicht mit wann sie sich anzog und aus dem Zimmer ging. Ich wollte mich da hinlegen, für alle Ewigkeit. Aber es könnte sein, dass der nächste Kunde hinter der Tür wartet. Ich dürfte nicht stören. Als ich mich anzog, sah ich mich im Spiegel neben dem Bett. Ich machte sofort die Augen zu und wendete den Blick ab.

 

Den Ausgang zu finden war nicht leicht.